Nach dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse wurden die Nazca-Linien von den Nazca-Indianern in Peru zwischen 800 und 100 v. Chr. geschaffen. Die Methode ihrer Herstellung ist heute gut erforscht, jedoch gibt es mehrere Theorien über ihren Zweck. Die folgende Theorie hat das Ziel, eine verständlichere und greifbarere Erklärung für die Entstehung der Nazca-Linien zu liefern als bisherige Ansätze
Prüfungsaufgabe Theorie
Die Nasca-Linien waren Prüfungsaufgaben, die darauf abzielten, eine spezielle geistige Fähigkeit zur Orientierung in der Wüste zu entwickeln. Die Nasca, ähnlich wie einige Tiere und die australischen Ureinwohner Psychological Research in an Australian Remote Indigenous Context waren in der Lage, im Kopf dreidimensionale Routenskizzen zu erstellen, was jedoch viel Übung erforderte. Die einbahnigen Zeichnungen der Linien dienten dazu, dass Jugendliche die Route so lange abliefen, bis sie die Aufgabe gelöst hatten. Erst dann erhielten sie Wasser und durften weitergehen. Diejenigen, die die Aufgaben schneller und präziser lösten, konnten höhere Ränge erreichen und ihre Führungsqualitäten unter Beweis stellen. Durch Übung geschärfte „Lehrer“ mit ausgeprägten Fähigkeiten schufen ohne technische Hilfsmittel präzise und komplexe Aufgaben. Die langen geraden Linien und Streifen waren dazu gedacht, die Fähigkeit zu trainieren, mit verbundenen Augen die Richtung beizubehalten.
